Umweltfreundlichkeit

Es ist kein Geheimnis, dass die Menschheit unserem Planeten sehr zusetzt, nicht umsonst hat sich der Zustand der Erde vor allem seit der industriellen Revolution verändert. Eine Veränderung, die für die Tier- und Pflanzenwelt und selbstverständlich auch für uns Menschen definitiv von Nachteil ist.

Eine unbequeme Wahrheit. Jeder weiß es, viele fürchten sich vor den Folgen aber kaum einer tut tatsächlich etwas dagegen.

„Ich als Einzelner kann doch eh nichts tun.“

Diese Aussage hört man von den meisten Leuten... daraufhin wird mit dem gedankenlosen Verhalten weitergemacht. Deshalb ist ein gewisses Thema in den letzten Jahren gravierend in den Vordergrund gerückt und beschäftigt glücklicherweise immer mehr Menschen: der Umweltschutz.

Es muss nicht immer bei fast unbezahlbaren, hauseigenen Solarzellen auf dem Dach oder der Anschaffung eines High-Tech Elektroneuwagens anfangen. Es ist immer schon ein Anfang sich selbst und sein tägliches Handeln zu beobachten, dieses zu reflektieren und zu überlegen was man das nächste Mal besser und umweltfreundlicher machen kann.

Neben wasser- und energiesparendem Verhalten, Mülltrennung, CO²-armer Fortbewegung und einer bedachteren Ernährung, kommt ein weiterer großer Schritt in Richtung Umweltschutz hinzu.
Das eigene Konsumverhalten, beispielsweise was den Verpackungsmüll betrifft. Plastik ist einer der großen Umweltschädlinge, deshalb ist es ratsam auf andere oder sogar gar keine Verpackungsmaterialen umzusteigen. Es gibt Alternativen, die die Umwelt weniger belasten und bei denen unnötiger Plastikmüll einfach vermieden wird, wo es geht. Statt in jedem Geschäft eine Plastiktüte mitzunehmen, kann man einen wiederverwendbaren Stoffbeutel benutzen. Statt große, konventionelle Konzerne zu unterstützen, die oftmals Greenwashing betreiben, lohnt es sich, nach kleinen, umweltfreundlicheren und regionalen Unternehmen zu schauen. Deren Angebote kommen nicht nur der Umwelt zugute, sondern bringen meistens auch eine noch bessere Qualität mit sich.
Und statt für die 300 Meter zum Bäcker das Auto zu nehmen, kann man doch sicher einfach zu Fuß gehen oder das Fahrrad nehmen. Für ganz Faule ist selbst der Bus noch eine bessere Alternative zum Auto.

Es ist schon einiges an Unwissenheit, das uns zu umweltschädlichem Verhalten treibt aber sind wir mal ehrlich: größtenteils ist es einfach nur die Faulheit. Von Jetzt auf Gleich kann man natürlich nicht zum absoluten Öko zu werden, das erwartet auch keiner. Aber Jeder hat zumindest einen kleinen Einfluss mit seinem Verhalten und spielt eine Rolle was Umwelt- und Naturschutz angeht und darauf sind wir alle, ob wir wollen oder nicht, angewiesen.

Ein ugandisches Sprichwort besagt „Wenn Du denkst Du seist zu klein, um einen Unterschied zu bewirken, hast Du noch nie die Nacht mit einem Moskito verbracht.“
Also lasst uns doch alle mal versuchen ein bisschen mehr wie ein Moskito zu sein, um die Erde gemeinsam zu einem besseren Ort zu machen.


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